Schulleiter

Sifu Rudi Hoffmannhoffmann

  • WingTsun Lehrer, 5. Meistergrad
  • Dipl.-Sozialpädagoge
  • Zusatzausbildung in Jungenarbeit
  • For!(ju:) Box-Instructor
  • Leiter von speziellen Gewaltpräventions- und Jungenseminaren

Ich betreibe WingTsun seit 1989. Ein Jahr davor lernte ich gegen Ende meines Studiums der Sozialpädagogik, eine Kommilitonin kennen die WingTsun trainierte. Da ich damals an der Uni regelmäßig diverse Kampfsportarten und Selbstverteidigung praktizierte, wollte ich gerne mehr von ihr über dieses chinesische Kung Fu System erfahren. Ich war erstaunt und fasziniert über die logischen und einfachen Antworten die sie mir theoretisch und praktisch gab.

Meine Kraft und die bislang gelernten Techniken unterstützten eher ihre Bewegungen. Es war wie die Geschichte vom Hasen und Igel, sie war immer schon vor mir da. Ich war sofort Feuer und Flamme und wollte das auch lernen. Seitdem praktiziere ich WingTsun, meine Begeisterung ist noch gewachsen und es ist zu einem wertvollen Bestandteil meines Lebens geworden. Zumal die damalige Kommilitonin inzwischen meine Frau geworden ist, die mich immer noch liebevoll auf meinem WingTsun Weg unterstützt.

Seit 1993 unterrichte ich WingTsun und habe viel Freude an dieser Tätigkeit. Durch den regelmäßigen Besuch von Seminaren und Lehrgängen der EWTO bilde ich mich weiter und verbessere so stetig mein eigenes WingTsun, um meinen Schülern auch neueste Entwicklungen dieses flexiblen Kung Fu Systems weiter zu reichen.

Im Januar 2008 wurde ich durch Dai-Sifu Kernspecht zum Sifu ernannt.

Im Dezember 2000 schloß ich eine Zusatzausbildung für Jungenarbeit als Box-Instructor bei For!(ju:) ab. Seit diesem Zeitpunkt führe ich regelmäßig Jungenseminare mit dem Ziel der inneren Reifung und Gewaltprävention durch.

Die Beschäftigung mit Gewalt und deren Ursachen und Folgen, mit denen ich mich häufig in meiner Tätigkeit als Sozialpädagoge beschäftigen muß, veranlassten mich ein Seminarkonzept für den „Umgang mit Gewalt und Aggression im Berufsfeld“ zu entwickeln.

So hat mich die jahrelange Beschäftigung mit Kampf und Konflikten zu der alten Erkenntnis geführt, dass es wichtig sein kann, kämpfen zu können und für sich und andere einzustehen, aber das jeder vermiedene Kampf ein gewonnener ist.